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| 15:53 Uhr

Görlitz/Dresden
„Görlitz – Auferstehung eines Denkmals“

Die beliebte Görlitzer Fotoausstellung wird ab Mitte Januar im sächsischen Landtag zu sehen sein.
Die beliebte Görlitzer Fotoausstellung wird ab Mitte Januar im sächsischen Landtag zu sehen sein. FOTO: MICHAEL WEIMER / Weimer
Görlitz/Dresden. Vernissage zur Ausstellung am Dienstag im sächsischen Landtag in Dresden.

Die beispiellose Rettung der Stadt Görlitz als architektonisches Flächendenkmal ist Thema der neuen Ausstellung im sächsischen Landtag. Unter dem Titel „Görlitz – Auferstehung eines Denkmals“ dokumentieren großformatige Fotografien des Dresdners Jörg Schöner den Wandel der Stadt.
Der Fotograf dokumentiert seit vier Jahrzehnten den enormen architektonischen Reichtum von Görlitz und wurde dabei zum Chronisten der Veränderungen in der Stadt. Historisches und Gegenwärtiges, Verfallenes und Wiederhergestelltes hielt er mit der Kamera fest und zeigt so nicht nur die herausragende Bausubstanz, sondern auch Spuren des Alltags in der Neißestadt. So entstand eine Dokumentation des scheinbar unaufhaltsamen Verfalls, an dessen Stelle nach 1990 die historisch beispiellose „Auferstehung eines Denkmals“ trat.

Die Ausstellung ist gleichzeitig auch ein beeindruckender Beleg für das große Engagement und die Begeisterung vieler Menschen, die sich mit großem Respekt vor dem hohen Wert der Denkmalsubstanz der Sanierung der Neißestadt gewidmet haben. Enorme Sanierungsleistungen öffentlicher und privater Akteure tragen maßgeblichen Anteil am Aufblühen der Stadt in den 27 Jahren nach der Deutschen Einheit. Dazu zählt auch die sogenannte „Altstadtmillion.“ So bezeichnet man die fast elf Millionen Euro, die ein unbekannter Gönner über 22 Jahre der Neißestadt für den Erhalt ihrer Kulturdenkmale schenkte.

Eine Vernissage am Dienstga, 16. Januar, eröffnet im Beisein von Landtagspräsident Matthias Rößler und Siegfried Deinege, Oberbürgermeister von Görlitz, die Ausstellung um 18 Uhr im Bürgerfoyer des Landtags in Dresden.

(pm/kr)