15 Uhr) wird die Diskussionsrunde zudem um 15 Minuten auf eine Stunde verlängert und bekommt ein neues Gewand.
Vor allem der Namenswechsel ist laut ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender Programm: weg von den paar Quadratkilometern rund um den Bundestag, wo sich Politiker auf Schritt und Tritt begegnen, hin zu den Betroffenen. ",Berlin Mitte' ist eine regionale Bezeichnung, eine Zustandsbeschreibung", sagt Brender.
In der Sendung, die 2005 eine Durchschnittsquote von zwölf Prozent (2,3 Millionen Zuschauer) hatte, sollen stärker als bisher jene Menschen zu Wort kommen, die die Folgen des "politischen Handels und Nicht-Handels" ausbaden müssen, sagt Illners Redaktionsleiter Wolfgang Klein. Zwar verzichtet "Maybrit Illner" auch künftig nicht auf den Streit der Politiker. "Aber wir wollen nicht mehr nur fünf Schlipsträger und einen Professor in der Runde", sagt die Journalistin. (dpa/pb)