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| 01:06 Uhr

„Auf diesen Ansturm jahrelang hingearbeitet“

Leipzig.. Das Interesse am ersten großen ostdeutschen Museumsneubau nach der Wiedervereinigung ist ungebrochen. Mehr als 31 000 Menschen haben in den ersten dreieinhalb Wochen nach der Eröffnung das Museum der Bildenden Künste Leipzig besucht, sagte Direktor Hans-Werner Schmidt in Leipzig.

"Wir haben auf diesen Ansturm gehofft und jahrelang darauf hingearbeitet. Aber wir hätten nie gedacht, dass es so gut läuft", sagte er.
Der 74,5 Millionen Euro teure Kubus aus Beton und Stahl beherbergt eine der ältesten und bedeutendsten Bürgersammlungen Deutschlands.
"Die Kritik an dem unvermittelt dastehenden Betonkubus ist so gut wie verstummt, seitdem die Besucher das Museum inspizieren können", sagte Schmidt. Bis zum Sommer soll die Verglasung der Fassade abgeschlossen sein. Nächster Höhepunkt ist ab 20. März die Retrospektive zum 80. Geburtstag von Bernhard Heisig, dem letzten lebenden Mitbegründer der Leipziger Schule.
"Wir müssen verstärkt um finanzielle Mittel kämpfen, um neue Ankäufe zu ermöglichen", sagte Schmidt. In den vergangenen zwei Jahren war der Ankaufsetat in Höhe von rund 75 000 Euro gesperrt. Das Museum war am 4. Dezember, 61 Jahre nach der Zerstörung des ersten Baus und jahrzehntelangem Interimsdasein, eröffnet worden. (dpa/pb)