Wenn, was selten ist, eine seiner Arbeiten auf dem Kunstmarkt auftaucht, bemühen wir uns, aus Kunststiftungen, Fördermitteln usw. das Geld für den Ankauf zusammenzubekommen. Das hat bisher gut geklappt, zuletzt mit der wirklich sensationellen Erwerbung des Selbstbildnisses von Carl Blechen. Dabei hat uns die Siemens-Kunststiftung sehr unterstützt, auch bei der Restaurierung.

Als zweite haben wir die sehr disparate Sammlung des Fürsten Pückler - so in Form eines barocken Universums. Wir vergewissern uns, wo in Schloss und Park er einzelne Objekte präsentiert hat und bringen sie wieder an Ort und Stelle. Unser Anliegen ist es, die Lebenswelt des Fürsten so genau wie möglich wiederherzustellen. Wo wir nicht auf Originale zurückgreifen können, arbeiten wir mit Kopien oder adäquatem Ersatz. Wenn Originalteile aus der Pücklersammlung auftauchen, versuchen wir, sie uns zu sichern. Ich wünschte mit, dass viel mehr dieser 1945 verschwundenen Sammlungsgegenstände wieder auftauchten.