"Die Inventarisierung der Exponate soll bis April 2019 abgeschlossen sein, danach werden wir weitersehen und auch über Finanzierungen sprechen", sagte Reiner Walleser, Abteilungsleiter im Potsdamer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur am Donnerstag. Der Landkreis habe sein Interesse signalisiert, das Kunstarchiv zu übernehmen.

"Mir und dem Kuratorium erscheint wichtig, dass diese Kunst immer im Einklang mit einer Dokumentation gezeigt wird, gerade auch für jüngere Besucher", betonte Herbert Schirmer, Vorsitzender des Fördervereins. Schirmer hatte die Kunstwerke nach dem Ende der DDR in Beeskow zusammengeführt, um sie für die Zukunft zu erhalten. Das Kunstarchiv befindet sich im Speicher an der Burg. Dieser soll in den kommenden Monaten saniert werden. Die Sammlung kommt dann im Kreisarchiv unter, das im September nach Fürstenwalde zieht.