Damit hat sich in der Reihenfolge auf den vorderen Plätzen gegenüber der Media-Analyse II 2006 nichts geändert. Anhand der zweimal im Jahr ermittelten Hörerzahlen werden die Preise für die Werbespots festgelegt.
Alle drei Sender auf den ersten Plätzen verbuchten ein Minus: Antenne Brandenburg verlor 37 000 Hörer, BB Radio 35 000 und rs2 19 000. Auf Platz vier rangiert der Berliner Rundfunk, der ein Plus von 9000 verzeichnete und bei 136 000 Hörern in der Durchschnittsstunde liegt. Danach folgen 104.6 RTL (124 000/minus 11 000), die RBB-Sender Radioberlin 88,8 (101 000/plus 8000), RadioEins (93 000/minus 7000) und die Jugendwelle Fritz (82 000/konstant).
Die Radiofavoriten in der Hauptstadt und in Brandenburg unterscheiden sich wie üblich: In Berlin liegt nun der Berliner Rundfunk mit 84 000 (plus 10 000) Hörern vorn, vor Radioberlin 88,8 (80 000/plus 9000). Im Umland ist Antenne Brandenburg (154 000) trotz des Minus von 28 000 Hörern an der Spitze, wieder vor BB Radio mit 130 000 Hörern (minus 36 000).
In Sachsen hat MDR 1 Radio Sachsen seine Spitzenposition in der Hörergunst weiter ausgebaut. Pro Durchschnittsstunde mit Werbung schalten 351 000 Hörer im Freistaat dieses öffentlich-rechtliche Programm ein. Das sind 19 000 mehr als bei der letzten Erhebung. Der Zweitplatzierte Radio PSR hat seine Talfahrt gestoppt. Der Privatsender bringt es jetzt auf 182 000 Hörer pro Stunde mit Werbung - 7000 mehr als vor gut einem halben Jahr. Die öffentlich-rechtliche Jugendwelle Jump legt um 1000 Hörer zu und hält mit 129 000 Hörern den im vergangenen Sommer errungenen dritten Platz. (dpa/pb)