Neben der Känguru-Versteigerung auf dem Sportplatz am Stadion der Völkerfreundschaft fand dort ein dreidimensionales Fußballspiel namens Trikick statt. Am Abend wurde der Abschluss mit einem Konzert gefeiert.

Drei Monate lang waren die Arbeiten in Lübben, Pretschen und am Schwielochsee zu besichtigen. Einer der thematischen Schwerpunkte war der 200. Geburtstag Ludwig Leichhardts. Aspekte des Lebens des Australienforschers aus der Region spiegelten sich in zahlreichen Arbeiten. Ein rotes, schwimmendes L erinnerte beispielsweise an das Initial, das er in Baumrinden und Felsen zu ritzen pflegte. Ein Labyrinth stand für die Verlorenheit in der Weite des australischen Kontinents, die ihn möglicherweise bei einer seiner Expeditionen das Leben kostete. Von dieser kehrte er nicht zurück.

Wenn die Arbeiten abgebaut sind, wollen die Organisatoren Bilanz ziehen. Erste Gedanken für die kommende Jubiläumsausgabe gehen offenbar in die Richtung, mit der zehnten Aquamediale 2014 die Stadt Lübbenau im Nachbarkreis Oberspreewald-Lausitz mit einzubeziehen. Die Kommune gilt als ausgesprochen kunstfreundlich. Erste Gespräche zwischen Kurator und Bürgermeister hat es bereits gegeben.