Die drei Museen in der Stadt, das dkw., die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz sowie das Stadtmuseum Cottbus haben diese Veranstaltung gemeinsam ins Leben gerufen.

Das 100-jährige Bestehen der Carl Blechen Sammlung der Stadt Cottbus bietet einen Anlass, den weitgefächerten Arten des Kunstsammelns in der Lausitzer Region erstmals eine Tagung zu widmen, teilt die Brandenburgische Kulturstiftung mit. Kunst zu sammeln zeige sich in der heutigen Zeit vielfach als eine gesellschaftlich geadelte Art der Wertsetzung. "Doch zu allererst scheint es schöpferische Auseinandersetzungen mit der eigenen Existenz in Gegenwart und Geschichte anzubieten. In diesem Spannungsfeld versuchen die unterschiedlichen kunstwissenschaftlichen und essayistischen Ansätze überblicksartig Konturen und Charaktere in der hiesigen Kunst- und Kulturlandschaft sichtbar werden zu lassen", so die Stiftung weiter.

Das Programm gliedert sich in drei Schwerpunkte. In Vorträgen und Diskussionen werden Museums- sowie Privat- und Unternehmenssammlungen vorgestellt und untersucht. Referenten sind neben Fachleuten aus den Museen unter anderenm Klaus Aha (Vattenfall), Ralf Braun (Sparkasse Spree-Neiße) und Ex-Kulturminister Herbert Schirmer.

Da sich die hiesigen Sammlungsaktivitäten keineswegs nur auf die lokale Kunstszene beschränken, führt der Gegenstand der Tagung weit über die regional bestimmte Kunstgeschichte hinaus. Dabei sind Entdeckungen zu erwarten, die eine neue Sicht auf eine Kunstlandschaft eröffnen, so die Kulturstiftung. So dürfte das Tagungs-Thema neben Fachkreisen ebenso Kunstliebhaber ansprechen und anregen.

Das Programm ist bei den drei Veranstaltern beziehungsweise im Internet unter www.museum-dkw.de zu erhalten. Bei Anmeldung bis zum 21. Oktober ist eine Teilnahme kostenlos.