Der musste aber in den 60er-Jahren aus der DDR in seine bis heute abgeschottete Heimat zurückkehren. Die beiden sahen sich viele Jahrzehnte nicht, die Kinder wuchsen ohne ihren Vater auf. Der Kontakt brach ab.

Es ist nicht die einzige traurige Liebesgeschichte - Mitte der 50er-Jahre studierten um die 360 Studenten aus Nordkorea in Dresden, Leipzig, Rostock, Ilmenau und Jena. Einige lernten deutsche Frauen kennen und bekamen Kinder mit ihnen, mussten aber auch in ihre sozialistische Heimat zurückgehen.

Die deutsch-koreanische Regisseurin Sung-Hyung Cho erzählt exemplarisch ihre Geschichten: anrührend, einfühlsam und mit Zeitzeugen aus den Familien.

Deutschland 2015, 93 Min., FSK ab 0, von Sung-Hyung Cho