In Berlin selbst aber brauche es offenbar keine globale Finanzkrise, "wir haben etwas viel Nachhaltigeres, die krisenfesteste Krise aller Krisen: nämlich die der Berliner Opernhäuser", schreibt Homoki in einem bissig-satirischen Beitrag im Berliner "Tagesspiegel" (Montag). Die Liste der "Problemhäuser" ließe sich mühelos um jedes Opernhaus der Welt erweitern, denn überall würden Spielpläne gemacht und kritisiert, Neuinszenierungen erarbeitet und verrissen, seien manche Vorstellungen ausverkauft und andere nicht. "Doch nur in Berlin gibt es diese merkwürdige Mischung aus Selbsthass, Arroganz, Minderwertigkeitskomplexen und einem völligen Mangel an altmodischem Stolz auf das, was man hat." dpa/pb