Den "Spezialpreis der Jury für einen Film, der den Gedanken der Verständigung zwischen den Völkern und den Kulturen am stärksten zum Ausdruck bringt", erhält der südkoreanische Film "Memories", ein Gemeinschaftswerk mehrerer Regisseure, zu denen auch der deutsche Filmregisseur Harun Farocki gehört.
Mit der Vergabe des „Goldenen Leoparden“ ehrte die Jury, in der auch der deutsche Filmregisseur Romuald Karmakar vertreten war, den ästhetisch kraftvollsten und eigenwilligsten Film der 19 Beiträge aus 18 Ländern. Der von der Mehrheit der Festivalbeobachter hoch bewertete deutsche Spielfilm "Früher oder später" von Regisseurin Ulrike von Ribbeck und die ebenfalls mit viel Beifall bedachte argenti nisch-deutsche Koproduktion "Las vidas posibles" von Regisseurin Sandra Gugliotta wurden von der Jury nicht gewürdigt. Einen Preiserfolg für Deutschland errang die russischstämmige Regisseurin Alexandra Westmeier mit "Allein in vier Wänden". Sie erhielt für diese Dokumentation über jugendliche Straftäter in Russland die Auszeichnung für den besten Film der vom Verband der schweizerischen Filmkritik veranstalteten "Woche der Kritik". (dpa/sts)