Sieben Mal nominiert wurde Stefan Ruzowitzkys Berlinale-Beitrag "Die Fälscher" über Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Zu den insgesamt sechs in der Kategorie "Bester Spielfilm" nominierten Filmen gehören außerdem "Wer früher stirbt ist länger tot" von Marcus H. Rosenmüller, "Emmas Glück" von Sven Taddicken und "Winterreise" von Hans Steinbichler.
Die Hauptdarstellerinnen des Films "Vier Minuten", Monika Bleibtreu und Hannah Herzsprung, sind beide in der Kategorie "Beste weibliche Hauptrolle" nominiert. Nachwuchstalent Herzsprung hat für ihre Rolle in "Das wahre Leben" außerdem Chancen auf einen Preis als beste Nebendarstellerin. Das gaben die Schauspielerin Senta Berger als Präsidentin der Deutschen Filmakademie und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) gestern im ZDF-"Morgenmagazin" bekannt.
Die Lola-Trophäen des Deutschen Filmpreises werden am 4. Mai bei einer Gala im Berliner Palais am Funkturm übergeben. Die Nominierten und später auch die Gewinner werden von den mehr als 800 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie geheim gewählt. Der mit insgesamt 2,9 Millionen Euro höchstdotierte deutsche Kulturpreis wird in diesem Jahr in 15 Kategorien verliehen. (dpa/pb)