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Kultur
27. Filmfestival Cottbus eröffnet

m Großen Haus des Cottbuser Staatstheaters ist am Dienstagabend das 27. Filmfestival Cottbus eröffnet worden. Es gibt wieder drei Wettbewerbe. In der wichtigsten Sektion Spielfilm konkurrieren 12 Filme aus 16 Koproduktionsländern wie Ukraine, Rumänien, Russland, Slowakei und Polen.
m Großen Haus des Cottbuser Staatstheaters ist am Dienstagabend das 27. Filmfestival Cottbus eröffnet worden. Es gibt wieder drei Wettbewerbe. In der wichtigsten Sektion Spielfilm konkurrieren 12 Filme aus 16 Koproduktionsländern wie Ukraine, Rumänien, Russland, Slowakei und Polen. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Mit der Premiere des zehnten Spreewaldkrimis „Zwischen Tod und Leben“ ist am Dienstag im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus das 27. Festival des osteuropäischen Films eröffnet worden. Zwölf Spielfilme aus16 Koproduktionsländern konkurrieren im Hauptwettbewerb. Von Peter Blochwitz

Die Filmcrew rund um die Hauptdarsteller Christian Redl und Thorsten Merten stellte den Film persönlich vor.

Im Hauptwettbewerb sind zwölf Spielfilme aus 16 Koproduktionsländern zu sehen. Bis zur Preisverleihung am Sonnabend konkurrieren zudem in den Wettbewerben Kurzfilm und U18 Jugendfilm weitere Werke um die Preisskulptur Lubina. Daneben präsentiert das Festival in neun weiteren Programmsektionen osteuropäisches Kino.

Zu sehen sind insgesamt fast 200 Filme aus 42 Ländern.

Die Reihe Fokus befasst sich in diesem Jahr mit vietnamesischen Geflüchteten und Vertragsarbeitern in Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen. Ein Special beleuchtet das Filmland Weißrussland. In der Sektion Nationale Hits stellt unter anderen der tschechische Oscar-Gewinner Jan Sverák seinen neuen Film „Barfuß“ vor.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte als Schirmherr des Filmfestivals in seiner Eröffnungsrede: „Brandenburgs größtes und international bekanntestes Filmfest ist mittlerweile ein Muss für Cineasten – für Liebhaber des tiefschwarzen Humors, der scharfsinnigen Beobachtung und der kraftvollen Bildsprache, die wir am Kino unserer östlichen Nachbarn so schätzen.“

Zum Festival werden rund 20 000 Besucher erwartet. Kultur Seite 20