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12 400 kamen nachts ins Spionage-Museum

Berlin. Mit mehr als 30 000 Besuchern hat die Lange Nacht der Museen in Berlin 20. Geburtstag gefeiert. dpa/fh

Bei bestem Sommerwetter sei die Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen, teilten die Veranstalter am Sonntag mit. Rund 80 Häuser hatten sich mit 800 Veranstaltungen beteiligt und großteils bis 2 Uhr in der Nacht zum Sonntag geöffnet. Die 20. Ausgabe stand in diesem Jahr unter dem Motto "Made in Berlin". Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sagte bei der Eröffnung, die Lange Nacht der Museen sei eine Berliner Erfindung und ein riesiger Erfolg. Der Anlass sei heute genauso aktuell wie vor 20 Jahren: Es gehe darum, die Vielfalt der Berliner Museumslandschaft zu zeigen und Menschen zum Museumsbesuch zu animieren. Bei dem Eröffnungsfest im Lustgarten an der Museumsinsel gab es eine fünfstöckige Geburtstagstorte mit einer "20" drauf.

Als Publikumsrenner erwies sich das Spionagemuseum, das mit einem neu eingerichteten Laserparcours rund 12 400 Besucher anzog. Auch das Museum für Naturkunde (8000), das Neue Museum (8000), das Alte Museum (7400), das Deutsche Historische Museum (6600), das Deutsche Technikmuseum (6000), das Museum für Kommunikation (5200) und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (5000) lockten viele Interessierte.