Der Verein hat 2017 für das Projekt „Unentdeckte Nachbarn“ den Chemnitzer Friedenspreis bekommen. Das Projekt setzte sich mit den Unterstützerstrukturen für das NSU-Terrortrio Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt auseinander.

Im Rahmen des Festivals im Herbst wird das Figurentheater in Chemnitz zwei Werke auf die Bühne bringen. Während des Treffens feiert das Stück „Aufstand der Dinge“ Premiere, in dem vergessene Gegenstände aus dem Alltag der DDR aus ihrem Dasein berichten.

Bereits einen Monat vorher hat „Wenn mich einer fragte...“ Uraufführung. Darin sinniert der Chemnitzer Ehrenbürger Stefan Heym als junger und als alter Mann über seine Geburtsstadt und ein Leben voller Brüche. „Es geht um Gedankengänge, wie man eine andere Perspektive einnehmen kann“, sagte Gundula Hoffmann, Direktorin des Figurentheaters.