Dafür sehe er gegenwärtig keine Notwendigkeit, sagte er auf eine parlamentarische Anfrage. Den statistischen Erhebungen für das erste Halbjahr 2006 sei zu entnehmen, dass ältere Wagen häufiger Mängel vor allem an Brems- und Lichtanlagen aufwiesen. Es fehle jedoch der Nachweis dafür, dass sie vermehrt an Unfällen beteiligt seien oder diese auf Grund technischer Mängel öfter verursachten.
Damit ist Dellmann zufolge gegenwärtig kein erhöhtes Sicherheitsrisiko erwiesen. Grundlage für die Verkürzung der TÜV-Prüfintervalle bei älteren Fahrzeugen könne nur eine "belastbare Studie" sein.
Laut Dellmann untersuchte der TÜV während der ersten Hälfte 2006 in Brandenburg 430 324 Fahrzeuge. Davon wiesen 43,8 Mängel auf; 27,8 Prozent hatten geringere, 16 Prozent erhebliche Defekte.
(dpa/kr)