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| 02:39 Uhr

Kühler Norden, sonniger Süden

Entwurzelte Bäume am Ufer der Spree in Berlin.
Entwurzelte Bäume am Ufer der Spree in Berlin. FOTO: dpa
Offenbach. (dpa/kr) Eine Mischung aus Sonne, Wolken, Wind und Regen bestimmt in der ersten Juli-Woche das Wetter. Im Norden wird es überwiegend kühl und nass, im Süden wärmer und trockner.

Besserung ist zur Wochenmitte in Sicht. Dann nähern sich die Temperaturen im Süden wieder der 30-Grad-Marke an. Für den Norden erwartet der Deutsche Wetterdienst immerhin Werte bis zu 23 Grad. Zunächst beherrschen schauerartige Regenfälle und Gewitter das Wettergeschehen auch in der Lausitz. Dazu weht heute und morgen vielfach ein frischer Wind. Er führt dazu, dass sich die ohnehin kühlen Temperaturen um maximal 20 Grad noch kälter anfühlen.

Im Süden bestehen deutlich bessere Aussichten auf Sonne. Es soll trocken bleiben und bis zu 28 Grad warm werden. Mittwoch erreicht die Wetterbesserung auch den Norden.

Ende Juni waren Gewitter mit Starkregen, Windgeschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer und Hagel über das Land hinweggezogen. Örtlich fiel an einem Tag der Regen, der sonst in einem halben Monat herabprasselt. Keller liefen voll, umgeknickte Bäume blockierten Straßen und Bahnstrecken, Strom fiel aus. Nach diesen schweren Unwettern sind viele Betroffene immer noch mit Aufräumen beschäftigt - und melden das Ausmaß der Schäden nach und nach den Versicherungen. Der Schaden geht in die Millionen. Nach den Unwettern waren nicht nur Feuerwehr und Polizei gefragt. Die Bahn ließ Reparaturzüge fahren, um beschädigte Oberleitungen wieder flott zu machen.

Nach dem heftigen Regen der vergangenen Tage kämpft ein Ort nördlich von Berlin immer noch mit den Folgen. Teile von Leegebruch standen gestern unter Wasser. Da die Ortschaft in einer Senke liegt, läuft das Wasser aus der Umgebung dort zusammen, die Kanalisation ist zusammengebrochen. Auch die Stromversorgung war teilweise unterbrochen. In Berlin hat sich die Lage inzwischen wieder entspannt.