Auch die Gemälde im Zwinger und das Albertinum boten Kühle auf Zeit. Konkrete Angaben, wie viele Menschen das nutzten, seien nicht möglich, sagte ein Sprecher der Staatlichen Kunstsammlungen. "Es ist jedenfalls nicht so, dass die Leute wegen des guten Wetters nicht kommen."

Auch Burgen, Klöster und Schlösser im Freistaat profitieren von der großen Hitze. "Die dicken Mauern halten die Räume kühl", sagte ein Sprecher der Staatlichen Schlösserverwaltung in Dresden.

So ziehe es die Menschen vermehrt ins mittelalterliche Kloster Altzella oder die Kasematten der Festung Königstein. "Winter und heiße Sommer sind bei uns Museumszeit." Die beliebteste "Kühlkammer", die Festung Dresden unter der Brühlschen Terrasse in der Landeshauptstadt, steht seit der Juni-Flut indes nicht zur Verfügung. Erst Ende August, Anfang September wird mit der Wiedereröffnung gerechnet.