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Kubas Parlament beschließt neues Gesetz für Auslandsinvestitionen

Havanna. Das sozialistische Kuba will in Zukunft verstärkt um ausländische Investoren für seine kriselnde Wirtschaft werben. In einer Sondersitzung billigte das Parlament in der Hauptstadt Havanna am Samstag einstimmig ein entsprechendes Gesetzesvorhaben. dpa/uf

Die neuen Regeln für Auslandsinvestitionen sollen fast alle Wirtschaftsbereiche ausländischem Kapital öffnen, wie die Staatsmedien berichteten. Ausgenommen sind das Bildungs- und Gesundheitswesen sowie der Militärbereich. Auch die Medien sollen in Staatshand bleiben.

Dagegen sollen Exilkubaner die Möglichkeit erhalten, Investitionen zu tätigen. Die Regierung von Präsident Raúl Castro will Kapitalgeber mit Steuervergünstigungen ins Land locken. Das neue Regelwerk tritt 90 Tage nach Veröffentlichung im offiziellen Amtsblatt in Kraft.