„Die Entscheidung ist gefallen: Ich höre als Turnierdirektor auf“ , sagte Kroll am Rande der Turn-Weltmeisterschaft in Stuttgart. „Das geht nicht aus der Ferne.“ Kroll hatte zum 1. September die Leitung des Olympiastützpunktes in Stuttgart übernommen (die RUNDSCHAU berichtete).
Kroll, der nach dem Tod von Günther Nowka im Jahr 1996 die Funktion als Turnierchef erstmals 1997 in Cottbus ausgeübt hatte, will dem traditionsreichen Weltcup-Wettbewerb aber verbunden bleiben. „Als Berater stehe ich natürlich zur Verfügung“ , sagte der 42-Jährige, der im Olympia-Jahr 2008 einen neuen Melderekord erwartet (bisher 46 Nationen/2004).
Kroll rechnet damit, dass der SC Cottbus Turnen nach dem 22. GWG-Cup (22./23. September) sich als Veranstalter des Turniers der Meisters positionieren und einen neuen Turnierdirektor bestimmen wird. Kroll hat sich indes bereits festgelegt: „Mein Vorschlag ist Mirko Wohlfarth. Er ist seit Jahren in die Organisation eingebunden.“ Der 38-jährige Wohlfarth war selber Leistungsturner und ist als nebenamtlicher Geschäftsführer der CGS (Cottbuser Gesellschaft für Sportförderung) mit den Turnier-Finanzen eng vertraut.