Die Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit beschränkten sich bislang überwiegend auf polnisches Staatsgebiet, sagte Schinowsky. Dadurch seien grenzübergreifende Umweltfolgen nicht zu bewerten. Dass die Auswirkungen des geplanten Tagebaus zwischen den Gemeinden Gubin und Brody auf das Grund- und Oberflächenwasser aber an der Neiße-Grenze endeten, sei nicht zu erwarten.

Die beiden polnischen Gemeinden im Lausitzer Grenzgebiet hatten unlängst vom Energiekonzern Vattenfall Schadenersatz für Schäden gefordert, die ihrer Meinung nach aus der Braunkohleförderung in den Gruben Cottbus-Nord und Jänschwalde resultieren. Vattenfall verweist dagegen auf eine kilometerlange Dichtwand, die Folgen auf polnischer Seite verhindere.