In allen anderen Bereichen mit Ausnahme von Betrug lag die Kriminalität im Freistaat auf dem niedrigsten Niveau seit 1993. Das sei vor allem auf die kompetente Arbeit der Polizei zurückzuführen, so Buttolo. Vergangenes Jahr wurden 318 166 Straftaten registriert, 5,2 Prozent weniger als 2004.
Mit rund 42 Prozent führte Diebstahl die Liste der Delikte an. In Leipzig, Chemnitz und Dresden ereignete sich fast jeder zweite der rund 134 000 Fälle. Görlitz und Zittau registrierten zudem mehr Ladendiebstähle.
An der Grenze zu den polnischen Nachbarn gab es gegenüber 2004 rund vierzehn Prozent Straftaten mehr, die Kriminalität entlang der tschechischen Grenze sank dagegen um knapp zwei Prozent.
Die Rauschgiftkriminalität im Freistaat sank 2005 um rund 16 Prozent auf 7851 Fälle (2004: 9299). Dagegen stieg die Zahl der Delikte mit synthetischen Drogen um 19 Prozent. (dpa/mb)