Stellvertretender BDK-Landesvorsitzender, vor Beginn des Landesdelegiertentages am Mittwoch. Seit 20 Jahren würden keine Kriminalisten mehr an Fachhochschulen und Universitäten ausgebildet. Die Ausbildung ziele auf einen Einheitspolizisten ab, dem nur etwa 20 Prozent für Kriminalisten notwendiges Wissen vermittelt werde. Der Verband fordere zwei Ausbildungsrichtungen: Schutzpolizisten und Kriminalisten. Die Ausbildung müsse sich an der späteren Verwendung der Absolventen orientieren. Technik und Wissenschaften entwickelten sich, sagte Treutler. "Zur selben Zeit wird aber die Ausbildung immer allgemeiner. Das bedeutet, der Vorsprung der Straftäter wird immer größer." dpa/ta