Er bestätigte damit entsprechende Zeitungsberichte vom selben Tag.Hintergrund ist die Anzeige eines Bauunternehmers, mit dem Alisch im Rechtsstreit liegt.Der Unternehmer soll Alisch vorwerfen, Rechnungen nicht bezahlt zu haben. Außerdem geht es laut den Zeitungsberichten darum, ob sich der SPD-Politiker bei der Landesinvestitionsbank Fördermittel für den Bau eines Appartementhauses erschlichen und nicht erbrachte Bauleistungen abgerechnet hat. Das zu viel kassierte Geld soll in den Ausbau eines Eigenheims geflossen sein. Bei dem Appartementhaus handele es sich um ein Projekt der Rheinsberger Tourismus-Service Gesellschaft (RTS), deren Gesellschafter zu 30 Prozent Alisch und zu 70 Prozent seine Frau sei. Der Beschuldigte soll alle Vorwürfe bestreiten. Er war am Mittwoch nicht für eine Stellungnahme erreichbar.Nach Angaben von LKA-Sprecher Reinhardt wurden bei der Durchsuchung 80 Aktenordner, fünf Computer und mehrere Datenträger sichergestellt. "Wir mussten hier handeln", begründete er das Vorgehen. Dabei werde sowohl Be- als auch Entlastendes berücksichtigt. "Wir prüfen in beide Richtungen." Die zuständige Staatsanwaltschaft Neuruppin war zu keiner Stellungnahme bereit.Alisch gilt als ein Aspirant für den Landratsposten, wenn der jetzige Amtsinhaber Christian Gilde (SPD) im Januar 2010 ausscheidet. dpa/ig