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Kreisreform in Brandenburg kommt ins Stocken

Doppelnamen im Zuge der Kreisgebietsreform sind möglich. Damit ist auch ein Kreis "Cottbus-Lausitzkreis" denkbar.
Doppelnamen im Zuge der Kreisgebietsreform sind möglich. Damit ist auch ein Kreis "Cottbus-Lausitzkreis" denkbar. FOTO: dpa
Potsdam. Erneut gibt es Verzögerungen bei der umstrittenen, im Land Brandenburg geplanten, Kreisreform. Diesmal geht es um die Verlagerung von Verwaltungsaufgaben der Landkreise an die Kommunen. Jan Siegel

Wegen der ebenfalls geplanten Aufgabenverlagerung vom Land auf die Kreise sei die Ausarbeitung der sogenannten Funktionalreform II vorübergehend zurückgestellt worden, teilte der Chef der Staatskanzlei, Thomas Kralinski, am Mittwoch mit. Die Arbeiten würden sich noch weit in das kommende Jahr ziehen. Der Landtag hatte Mitte 2016 eigentlich noch für das erste Halbjahr 2017 Vorschläge zur Ergänzung des bisherigen Aufgabenkatalogs gefordert.