Auch Personen, die dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und denen der Arzt die zwingende Notwendigkeit der Fahrt zur ambulanten Behandlung bescheinigt, erhalten die Fahrt von ihrer Krankenkasse bezahlt. Nachweis dafür wäre ein Vermerk im Behindertenausweis ( „aG“ , „Bl“ , „H“ ), die Pflegestufe 2 oder 3 oder eine Erkrankung mit vergleichbarem Schweregrad. Klären Sie die Kostenübernahme vorher mit Ihrer Krankenkasse.

Muss ich bei einer von der Krankenkasse genehmigten Fahrt zur ambulanten Behandlung auch Zuzahlungen leisten“
Ja, es sind zehn Prozent, mindestens fünf Euro, maximal zehn Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten je Fahrt zu zahlen. Bei Fahrten zur Strahlen- und Chemotherapie bezieht sich diese Regelung auf die erste Hinfahrt und die letzte Rückfahrt.