Bei einem heftigen Sturm sind zu Beginn der Karwoche in Berlin und Brandenburg zahlreiche Bäume umgekippt. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Feuerwehr in Berlin und der Polizei in Potsdam niemand. Allerdings wurden die Pläne manch Bahnreisender auf der Strecke Berlin-Hannover durcheinandergebracht. Bäume und Äste zerstörten dort Oberleitungen. Die Strecke musste vorübergehend gesperrt werden, wie ein Bahnsprecher sagte.

Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) setzt sich das stürmische Wetter fort. Es sei bis Wochenmitte mit schweren Sturmböen zu rechnen, sagte eine Sprecherin. Sie kündigte auch kräftigen Regen und Graupelschauer an. Auch Gewitter seien möglich. Zudem könne es teilweise nachts glatt werden. In Berlin registrierte die Feuerwehr bis zum Montagnachmittag mehr als 100 Einsätze, darunter viele wegen des stürmischen Wetters. Es gab umgestürzte Bäume oder lockere Bauteile und abgerissene Planen an Gerüsten. Es sei niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher.

In Brandenburg rückte die Feuerwehr im Nordwesten des Landes zu sieben Einsätzen aus, wie ein Sprecher berichtete. „Das war aber nicht dramatisch“, sagte er. Auf der Bahnstrecke Berlin-Hannover war ein Güterzug in das auf den Gleisen liegende Geäst gefahren. Zwei Reparaturwagen rückten an, um die Oberleitungen wieder instand zu setzen. 5.20 Uhr war ein Gleis frei, kurz nach 6.00 Uhr das andere. Die Umleitungen führten über Wittenberge und Stendal. Es kam laut Deutscher Bahn zu Verspätungen von bis zu 100 Minuten.