Die Gewerkschaft und die Tarifkommission Schule sehen keinen Verhandlungsbedarf, weil die Regierung auf einer Fortschreibung der Teilzeit besteht.Die GEW beharrt ebenso wie der Sächsische Lehrerverband und die dbb tarifunion auf einer Rückkehr zur Vollzeitarbeit für die fast 14 000 Lehrer. Teilzeitbeschäftigung soll nur noch individuell vereinbart werden. Die Teilzeitregelung war 2005 ausgehandelt worden, um angesichts drastisch sinkender Schülerzahlen Arbeitsplätze durch solidarischen Verzicht zu retten. "Auch für Sachsen muss wieder klar sein, der Lehrerberuf ist ein Vollzeitberuf", sagte Gerold.Die Lehrergewerkschaften betonten am Wochenende, mit ihnen werde es keine Verhandlungen über eine Neuauflage der Lehrerteilzeit geben. Läuft die Vereinbarung im Juli aus, gilt der Tarifvertrag der Länder. Das bedeutet eine Rückkehr zur Vollzeitbeschäftigung. Anders als die GEW wollen Lehrerverband und dbb tarifunion am Montag aber mit der Landesregierung sprechen und eigene Vorschläge einbringen, betonte der Verbandsvorsitzende Jens Weichelt. Er kündigte eine Demonstration vor dem Dresdner Finanzministerium an, zu der 3000 Pädagogen erwartet würden. Am Dienstag wollen die Lehrer dann vor dem Landtag demonstrieren. dpa/jc