Sämtliche Folgekosten seien Sache der Schulträger und somit der Städte und Gemeinden, sagte Bildungsminister Steffen Reiche (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage. Die erforderlichen Ausgaben müssten über die kommunalen Haushalte finanziert werden.
Die Landesregierung hatte im Jahr 2000 die Initiative "m.a.u.s" (Medien an unsere Schulen) gestartet. Mit Millionensummen wurden alle Bildungsstätten mit Internetanschlüssen und Computern ausgestattet. Wegen der hohen Kosten seien die Ausgaben durch Mittel von EU, Bund und Land gebündelt worden, betonte Reiche. Damit sei die Grundausstattung der Schulen mit IT-Technik flächendeckend und innerhalb eines überschaubaren Zeitraums gelungen. Die Kommunen zahlten damals nur einen geringen Eigenanteil. Jetzt könnte es für sie aber teuer werden.
Zusätzliche Mittel für Wartung oder Service seitens des Landes für die Schulträger seien nicht vorgesehen, erklärte Reiche. Es stehe ihnen aber frei, für die Pflege der Comuteranlagen in den märkischen Schulen eigenes Personal einzusetzen. (dpa/wie)