Mai.

Für dieses Jahr stehen wieder rund 100 Millionen Euro bereit, kündigte Schneider an. Im Vorjahr waren es 77,3 Millionen Euro. "Wenn wir das Geld nicht hätten, würden die Städte nicht so aussehen wie heute", sagte die Ministerin. Immerhin sei die Städtebauförderung das größte Denkmalschutzprogramm. Die Wohnquartiere und innerstädtischen Zentren seien saniert und verschönert worden. Dazu entstand laut Angaben eine soziale Infrastruktur mit sanierten Schulen, Kindergärten oder Horteinrichtungen sowie Bibliotheken.

Zu den Fördermitteln hätten die Kommunen einen beträchtlichen Eigenanteil beigesteuert, sagte die Ministerin. Auch private Eigentümer hätten sich eingebracht. Jeder Förder-Euro schiebe sieben Euro Investitionen an, sagte Schneider.

Nach Falkenberg (Elbe-Elster) beispielsweise flossen in den vergangenen 25 Jahren rund 11,8 Millionen Euro von Bund und Land. 100 Einzelvorhaben konnten damit umgesetzt werden. Dazu kamen 50 Gebäude, die dank Bundes- und Landesmitteln wieder hergestellt werden konnten. Aus dem Stadtsanierungsprogramm erhält Falkenberg zwar keine Mittel mehr. Weitere Maßnahmen könnten aber durch das Förderprogramm für kleinere und mittlere Städte mitfinanziert werden, sagte Bürgermeister Herold Quick (SPD).