Zuvor hatten die Mitglieder der Gewerkschaften GEW und Verdi für die Annahme der Ende September erzielten Einigung gestimmt. Die Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst bekommen rückwirkend zum 1. Juli mehr Geld. Vor allem junge Erzieherinnen und Sozialarbeiter profitieren.

Für die sächsischen Kommunen bedeute das jährliche Mehrkosten von schätzungsweise 15,7 Millionen Euro, sagte Putzler-Uhlig. „Das tut schon weh, dennoch haben wir dem Vorschlag zugestimmt, um den Arbeitskampf zu beenden.“ Für ihre Forderung um eine Aufwertung der Erzieherberufe hatten Kita-Mitarbeiter im Frühsommer mehrere Wochen lang gestreikt.