(dsf) Wer am Sonntag in Peitz von allen seinen Wahlrechten Gebrauch machen will, muss schon aufpassen, dass er kein Kreuz auf den Wahlscheinen vergisst. In der Fischer- und Festungsstadt werden ein Stadtparlament, Kreistagsabgeordnete, Europaparlamentarier und ein neuer Bürgermeister gewählt.

Wer steht fürs Bürgermeisteramt zur Wahl? Fünf Bewerber wollen ins Peitzer Rathaus einziehen und künftig die Geschicke der Stadt lenken. Der Gastronom Eckhard Kruse geht für die CDU ins Rennen. Die SPD stellt die Teamleiterin Heike Leschniewski zur Wahl. Für die FDP kandidiert der derzeitige Bürgermeister Jörg Krakow. Bei der vergangenen Wahl hatte er noch für die Sozialdemokraten kandidiert. Parteilos ins Rennen geht Reinhard Hirthe.

Wie viele Kandidaten wollen ins Stadtparlament? Fünf Parteien und Wählergemeinschaften sowie ein Einzelkandidat bewerben sich um Sitze im Peitzer Stadtparlament. Insgesamt stehen 39 Namen zur Wahl. Die CDU stellt mit 15 die meisten Kandidaten auf. Die SPD-Liste umfasst acht Namen. Die FDP tritt mit neun Kandidaten an. Die Grünen schicken zwei Kandidaten ins Rennen. Die Wählergemeinschaft „Wir für Peitz“ tritt mit vier Kandidaten an. Bürgermeisterkandidat Reinhard Hirthe bewirbt sich auch als Einzelkandidat für die Peitzer Stadtverordnetenversammlung.

Wie viele Kandidaten bewerben sich um Kreistagssitze? Im Wahlkreis vier (Burg, Peitz, Schenkendöbern) stehen 125 Kandidaten auf dem Wahlzettel. 16 davon kommen aus Peitz. Die Kandidaten treten für folgende Parteien und Wählergruppen an: CDU, SPD, Linke, FDP, NPD, Wir für Peitz, Grüne. Die Bürger für die Lausitz, die Wählergruppe Landwirtschaft und Umwelt, die AfD und die Unabhängige Wählergemeischaft Spree-Neiße stellen keine Peitzer Kandidaten auf.