Im Kern steht fest, dass George W. Bushs Vision eines demokratischen und sicheren Irak wahrscheinlich gescheitert ist; wie einst Richard Nixon in Vietnam darf der Präsident im Irak bestenfalls auf einen „ehrenhaften Frieden“ hoffen.
Die Anhörungen auf dem Kapitolshügel verschaffen dem Präsidenten einen Spielraum von etwa sechs Monaten; danach werden mindestens fünf Brigaden abgezogen und nicht ersetzt werden. Geschieht zwischenzeitlich kein politisches Wunder in Bagdad, dürfte das Regime in Teheran dank seines gewachsenen Einflusses im Irak als Sieger aus Bushs Krieg hervorgehen – ohne allerdings wie der Washingtoner Kriegsherr eine halbe Billion Dollar ausgegeben zu haben.“ dpa