Mit Fahrrädern wollen die Camp-Teilnehmer am Montagmorgen den Haupteingang der Leag-Zentrale in Cottbus verstellen. Das kündigte die Gruppe am Freitag an. Mit roten Linien wolle man zeigen, "dass die Leag Grenzen überschreiten will, die nicht verhandelbar sind", heißt es in der Erklärung. Zentrale Forderungen des Lausitzcamps sei es, dass Klarheit für die vom Tagebau Welzow-Süd II Betroffenen geschaffen werde.

Im Anschluss daran wollen die Teilnehmer des Camps zu einer einwöchigen Fahrradtour aufbrechen. Proschim, Gosda, Gubin, Jänschwalde sind Stationen auf dem Weg. Marvin Kracheel, aus dem Organisations-Team: "Die Fragen, die wir während der Tour immer wieder stellen wollen, sind: Was hat die Braunkohle der Region gebracht? Was kann hier entstehen, wenn sich die Regierungen nicht weiter an die Braunkohle klammern und welche Vorreiter dieser Transformation gibt es bereits in der Lausitz und überregional?"