Klagen blieben erfolglos. Deswegen müsse dringend eine politische Lösung auf Bundesebene her, forderte Köpping am Dienstag. Die sächsische SPD schlage einen "Gerechtigkeitsfonds" vor, aus dem Betroffene Entschädigungszahlungen erhalten könnten. An diesem Freitag will sich Köpping mit rund 100 Ex-Reichsbahnern in Leipzig zum Gespräch treffen. Die Deutsche Reichsbahn hatte Zahlungen für eine spätere Betriebsrente geleistet. Nach dem Mauerfall verlangten Ex-Bahner von der Deutschen Bahn als Nachfolgerin der DR eine Auszahlung. Das Bundesarbeitsgericht entschied jedoch 2012, dass die Deutsche Bahn der falsche Adressat für die Ansprüche sei. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft hatte den Kreis der Betroffenen damals auf 40 000 beziffert.