Er habe um einen Aufhebungsvertrag gebeten, weil er das gleichzeitige Engagement für die Arena und als CDU-Kandidat im sächsischen Wahlkampf für unseriös halte. Der Besitzer der Preussag-Arena - der Bauunternehmer Günter Papenburg - habe ihn zuvor gebeten, beide Ämter auszufüllen. Nun gebe es die Übereinkunft, als freier Mitarbeiter für die Arena tätig zu sein. Nach einem Zeitungsbericht habe sich Papenburg über Köhler "bitter enttäuscht" gezeigt. Köhler war in Hannover erst seit drei Wochen im Amt. Ende Oktober 2003 wurde er als sächsischer Olympia-Staatssekretär in Dresden en tlassen. Hintergrund waren umstrittene Provisionszahlungen an seine Frau aus Köhlers Zeit als Oberbürgermeister von Riesa.
Ende Januar gelang Köhler ein Comeback. Im Wahlkreis Riesa-Großenhain 1 wurde er als CDU-Direktkandidat für die Landtagswahl nominiert. "Ich will jetzt einen guten Wahlkampf führen und ein gutes Ergebnis erreichen", sagte Köhler gestern. (dpa/gb)