Die IG Metall sieht in dem Papier die Absicht, faire und gute Arbeit zu unterstützen und die Tarifbindung zu stärken. Es enthalte Konturen, aus denen positive Perspektiven entstehen könnten, meinte Olivier Höbel, Bezirksleiter für Berlin, Brandenburg und Sachsen.

Die Regierung des Landes nimmt unterdessen immer deutlichere Konturen an. Der Landesvorstand der sächsischen CDU hat dem Sonderparteitag am 7. November einstimmig empfohlen, den Entwurf des Koalitionsvertrags anzunehmen, teilte das Gremium mit. Die SPD-Spitze hatte ihrer Basis ebenfalls zugeraten. Den 110 Seiten umfassenden Vertrag hatten CDU-Chef und Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der SPD-Landesvorsitzende Martin Dulig am Donnerstag vorgelegt.