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Koalition streitet weiter über den Mindestlohn

Berlin. Nach dem Koalitionsgipfel zu Mindestlohn und Bund-Länder-Finanzen ist die Stimmung im schwarz-roten Bündnis angespannt. Die SPD reagiert verärgert über die CSU-Querschüsse beim Mindestlohn. dpa/bl

Die CSU warf der SPD am gestrigen Montag die Blockade dabei angeblich nötiger Veränderungen vor. Aus der CDU verlautete, alle Beteiligten seien übereingekommen, auf Fachebene weiter zu sprechen. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi sagte, CSU-Chef Horst Seehofer und Generalsekretär Andreas Scheuer hätten sich verrannt. Sie könne nicht nachvollziehen, "woher diese trotzigen Stammtischparolen kommen". Für die SPD sei es ein Erfolg, dass der Mindestlohn unangetastet geblieben sei.

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