Gerade wurde der Hecht zum Fisch und der Stieglitz zum Vogel des Jahres 2016 gekürt.

Eine gute Sache, denn wir vergessen gern, wie verletzlich unser Planet und seine Bewohner sind. Wir flitzen im Auto durch die Landschaft, wir befeuern unsere Öfen, wenn wir frieren, und wir ziehen einfach den Stöpsel, wenn wir unser Dreckwasser loswerden wollen. Herrlich! Ab und zu sollten wir aber auch das Drumherum nicht vergessen, sonst ist Landschaft, durch die wir flitzen, vielleicht bald keine mehr. Und nicht Schmutzwasser, sondern sauberes Wasser wird zum größten Problem.

Im Ökosystem hängt alles mit allem sensibel zusammen. Wir sollten also nicht nur fürchten, dass Panda, Orang Utan, Tiger und Eisbär aussterben könnten, sondern auch die kleinen unbekannten Lebewesen.

Aber ich bin sicher: Die Mikrobe (2015 war es das Knöllchenbakterium!), die Spinne und die Flechte des Jahres werde ich mir auch 2016 nicht merken.