Die neue Dauerausstellung "Der Sachsenspiegel des Eike von Repgow" zeigt das Kloster Altzella als Wiege der kostbaren Handschrift. Im ehemaligen Bibliothekssaal eröffnet am Sonntag die neue Ausstellung.

Zwischen 1220 und 1235 zeichnete sein Verfasser Eike von Repgow die althergebrachten Rechtsgewohnheiten der Sachsen erstmals schriftlich auf oder beschrieb wenigstens, wie die Rechtspraxis sein sollte. Das umfassende Werk Eikes behandelte die rechtlichen Verhältnisse der bäuerlichen Gesellschaft ebenso wie die des Adels. "Es wird heute noch so oft daraus zitiert, und trotzdem kennen es viele nicht", sagt die Leiterin des Klosters Altzella bei Nossen, Ingrid Welzig.

Die Ausstellung "Der Sachsenspiegel des Eike von Repgow" ist vom 15. April bis zum 31. Oktober im Kloster Altzella zu sehen.