Um sich fachliche Hilfe zu holen, veranstaltet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) ab dem heutigen Donnerstag in Potsdam eine dreitägige internationale Tagung mit dem Titel "Historische Gärten im Klimawandel". Die zentrale Frage ist: Wie muss Gartendenkmalpflege aussehen, um die einzigartige Kulturlandschaft zu bewahren? Antworten sollen international renommierte Klimaforscher, Naturwissenschaftler und Gartenexperten geben, unter ihnen der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber. Seit etwa einem Jahrzehnt nehmen die Auswirkungen des Klimawandels aus Sicht der Gärtner in Berlin und Brandenburg zu. Die Folge: Mehr Pflanzenschädlinge wandern ein und vermehren sich stark, Bäume leiden darunter und sterben ab. Nach Einschätzung der Gärtner der SPSG sind Ulmen, Eschen und Rotbuchen sowie neuerdings auch Eichen besonders gefährdet.