Für die Lausitzer Braunkohle kann es doch doch einmal richtig eng werden. Das beweist das Tauziehen um den Klimaschutzplan der Bundesregierung. Nachdem CDU-Politiker aus der Lausitz am Dienstagabend verbreitet hatten, dass es ihre Verhandlungsführer geschafft hätten, den schnellen Kohleausstieg aus dem Klimaschutzplan zu eliminieren (Druckversion 1), kam es in der Nacht ganz anders (Druckversion 2). Da waren die ersten RUNDSCHAU-Ausgaben aber bereits gedruckt.

Jetzt sieht es danach aus, als wolle das Bundeskabinett das heiße Eisen Klimaschutz heute offenbar gar nicht anfassen.

Damit dürfte Umweltministerin Barbara Hendricks in der Nächsten Woche mit leeren Händen nach Marokko zur Klimaschutzkonferenz fahren.

Gleichzeitig bleibt die Zukunft der Lausitzer Braunkohle wieder ungewiss.