Dem 38-Jährigen sei es gelungen, anhand von Meeres- und Seesedimenten klimatische Veränderungen in der jüngeren Erdgeschichte in zahlreichen Schlüsselregionen zu rekonstruieren, teilte das GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) gestern mit. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergebene Leibniz-Preis ist der höchstdotierte deutsche Förderpreis.
Für eines der ältesten Rätsel der Klimaforschung - die Entstehung der großen Eiszeiten auf der Nordhalbkugel vor gut 2,7 Millionen Jahren - konnte er nach Auskunft der DFG eine plausible Erklärung liefern und zeigen, dass der Nordpazifik die entscheidende Feuchtigkeitsquelle für den amerikanischen Eisschild und die gesamte Nordhalbkugel darstellt. Die Auszeichnungen sollen am 13. März 2007 in Berlin verliehen werden. (dpa/mb)