Aus dem Camp heraus seien jedoch keine Aktionen geplant, so Stefanie Groll, eine der Sprecherinnen der Klimaaktivisten. Ob kleinere Gruppen auf eigene Faust etwas unternehmen, sei ihr nicht bekannt. Protest sei aber legitim und notwendig, heißt es in einer Erklärung. Eine Warnung des Bergbauunternehmens Vattenfall sei „zur Kenntnis“ genommen worden, so Groll.

Vattenfall hatte an die Camp-Teilnehmer appeliert, das Betriebsgelände des Unternehmens zu beachten und zu Anlagen und Maschinen den nötigen Abstand zu halten, um sich und andere nicht in Gefahr zu bringen.

Bei einer ähnlichen Aktion im rheinischen Revier hatten 2010 Camp-Teilnehmer die Gleise einer Kohlebahn besetzt. Vattenfall verwies darauf, dass im Lausitzer Revier Kohlezüge nicht nur gezogen, sondern auch von Lokomotiven geschoben würden.

Die Teilnehmer des Klima-Camps in Jänschwalde wenden sich gegen die weitere Verstromung von Braunkohle und gegen eine unterirdische Verpressung von Kohlendioxid aus Kraftwerken.