"Es gibt ernste Anzeichen, dass sich im See etwas verändert", sagte der Wissenschaftler Peter Caspar vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) gestern. "Dem See geht es wirklich nicht gut", bestätigte auch der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude.
Die Veränderungen im Wasser seien Langzeiteffekte, erläuterte Caspar. So diente der See von 1966 bis 1990 dem Kühlkreislauf des Kernkraftwerks Rheinsberg. Auch der Überfluss aus dem Dagowsee tue dem Gewässer nicht gut. Zunehmend steige Phosphor aus dem Schlamm am Seeboden hoch. (dpa/mb)