Der Ausgang des Prozesses um den geplanten Braunkohletagebau Nochten II in der Lausitz bleibt offen. Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen entscheidet innerhalb der kommenden zwei Wochen, wie es weitergeht. Es könnte die Klagen eines Dorfbewohners und der Umweltorganisation BUND als unzulässig abweisen oder diese in einer weiteren Verhandlung inhaltlich diskutieren. Die Kläger richten sich gegen den vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall geplanten Ausbau des Tagebaus Nochten II. Sachsens Innenministerium hatte die Erweiterung im März 2014 genehmigt. Sollten die Pläne realisiert werden, müssten rund 1600 Menschen und 40 Betriebe umgesiedelt werden. Betroffen wäre davon auch eine Reihe sorbischer Dörfer (Az. 1 C 26/14).