Die Kammer unter Vorsitz von Richter Andreas May sah im Gegensatz zum Kläger keine Verletzung des persönlichen Wahlrechts, sagte Gerichtssprecher Robert Bendner.
Der Kläger sieht sich getäuscht, da gewählt wurde, obwohl die Unesco wegen des Baus der Waldschlösschenbrücke mit der Aberkennung des Welterbetitels für das Elbtal gedroht hatte.
Die CDU-Politikerin Helma Orosz kann wegen des Einspruchs ihr Amt derzeit nur eingeschränkt ausüben. Der Kläger hat nun einen Monat Zeit, die Zulassung der Berufung durch das Sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen zu beantragen.
Um die Rechte Dritter geltend zu machen, fehlten dem Kläger die Unterstützerunterschriften, begründete die Kammer ihre Entscheidung. Zuvor hatten sich die Richter die Argumente beider Parteien angehört. Der Mann hätte zudem seinen Einspruch nicht gegen die Stadt, sondern gegen das Regierungspräsidium (heute Landesdirektion) richten müssen, das dessen Ansinnen abgelehnt hatte. (dpa/mb)