Hunderte Erzieherinnen und Sozialarbeiter hätten sich am Montag an den Aktionen in den Landkreisen Uckermark und Barnim, sowie in den Regionen um Königs-Wusterhausen (Dahme-Spreewald), Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) und Vetschau (Oberspreewald-Lausitz) beteiligt, sagte Verdi-Fachbereichsleiter Erich Mendroch. „Da die Arbeitgeber bislang noch kein akzeptables Angebot vorgelegt haben, werden die Aktionen in diesen Regionen diese Woche fortgesetzt.“

Am Abend wollen die Tarifpartner in Berlin zu neuen Gesprächen zusammenkommen. Seit dem 8. Mai befinden sich bundesweit die Mitarbeiter der kommunalen Kitas im Ausstand. Verdi-Chef Frank Bsirske sagte im Vorfeld der neuen Verhandlungen, solange kein annehmbares Ergebnis vorliege, werde weiter gestreikt. Der Präsident des kommunalen Arbeitgeberverbands VKA, Thomas Böhle, bezeichnete dies am Montag als völlig unverständlich.

Die Gewerkschaften verlangen für die rund 240 000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Kommunen eine höhere Eingruppierung, was laut Verdi im Durchschnitt zu einer Gehaltserhöhung von zehn Prozent führen würde. Das lehnen die Arbeitgeber als zu teuer ab.