Es gebe große ethische Bedenken gegen die kommerzielle Zurschaustellung von Leichen und Leichenteilen, sagte er.
Blume sprach von „Leichenprostitution“ und Effekthascherei der „Körperwelten“ -Ausstellung des Heidelberger Anatomen Gunther von Hagens. Spontane Abstimmungsmehrheiten und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien im Streit um ethische Fragen untaugliche Argumente, so der Superintendent auf einer Informationsveranstaltung, zu der Kritiker der Plastination eingeladen hatten und an der etwa 200 Gubener teilnahmen.
Gubens Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (FDP) verteidigte das Vorhaben erneut als eine „ganz normale Investition“ . Ethisch-moralische Grenzen müsse jeder für sich privat ziehen, hielt er Blume vor. (Eig. Ber./sim)