Der erste Verhandlungstermin wurde für den 23. Februar angesetzt. Edathy habe sich zwischen dem 1. November 2013 und dem 12. Februar 2014 in sieben Fällen mithilfe seines Dienst-Laptops kinderpornografische Bild- und Videodateien heruntergeladen, begründete das Gericht seine Entscheidung. Es folgte damit der Argumentation der Staatsanwaltschaft Hannover.

Indes will Edathy am 18. Dezember in Berlin vor die Medien treten. "Ich habe heute fernmündlich den Vorsitzenden der Bundespressekonferenz darüber informiert, dass ich als Gast für ein Statement und die Beantwortung von Fragen des 18. Dezember (. . .) zur Verfügung stehe", teilte Edathy am Dienstagabend auf seiner Facebook-Seite mit.